Seit Jahren standen E-Commerce-Marketer vor einem frustrierenden Hindernis: der Verwaltung von Produktinformationen für Artikel, die Google automatisch von ihren Websites crawlte. Während die automatische Produktentdeckung via strukturierten Daten sehr bequem ist, erforderte die Optimierung dieser Daten oft komplexe Änderungen im Backend-Code oder Entwicklerressourcen.
Google hat das Spiel geändert, indem es die Attributregeln im Merchant Center auf Produkte erweitert, die automatisch auf Ihrer Website gefunden werden. Diese Aktualisierung gibt Suchmarketer und Website-Besitzern eine beispiellose Kontrolle darüber, wie ihre automatisch entdeckten Produkte in organischen Suchergebnissen, kostenlosen Einkaufslisten und bezahlten Kampagnen angezeigt werden. Wir werden erklären, wie diese Funktion funktioniert und wie Sie sie nutzen können, um Ihre Online-Sichtbarkeit zu maximieren.
Wenn Sie eine E-Commerce-Website betreiben, crawlt Googlebot Ihre Seiten, um zu verstehen, was Sie anbieten. Durch das Lesen der strukturierten Daten (Schema-Markup), die auf Ihren Produktseiten implementiert sind, kann Google automatisch wichtige Details wie Preis, Verfügbarkeit, Bilder und Beschreibungen extrahieren. Diese werden als "automatisch gefundene" Produkte bezeichnet.
Obwohl dieser automatische Prozess Zeit spart, sind die gecrawlten Daten nicht immer perfekt. Manchmal sind Produkttitel zu kurz, Beschreibungen fehlen wichtige Schlüsselwörter oder wesentliche Attribute wie Farbe, Größe und Geschlecht fehlen. Bisher bedeutete die Korrektur dieser Probleme, die Website-Datenbank zu bearbeiten oder das Schema-Markup neu zu schreiben. Jetzt können Sie die Attributregeln im Merchant Center verwenden, um diese Daten direkt innerhalb der Plattform zu ändern.
Attributregeln dienen als Übersetzungsschicht zwischen Ihren rohen Website-Daten und Googles Einkaufsgraph. Sie ermöglichen es Ihnen, "Wenn/Dann"-Logik zu erstellen, um Ihre Produktinformationen zu bereinigen, zu bereichern und zu standardisieren. Die Anwendung dieser Regeln auf automatisch gefundene Produkte bietet mehrere große Vorteile:
Um das Beste aus dieser Aktualisierung zu machen, benötigen Sie einen systematischen Ansatz, um Ihre automatisch gefundene Produktinformationen zu überprüfen und zu verfeinern. Hier ist, wie Sie beginnen können:
Bevor Sie Regeln für automatisch gefundene Produkte erstellen können, muss Google in der Lage sein, Ihre Website effizient zu crawlen und zu lesen. Ihre Produktseiten müssen sauberes, fehlerfreies Schema-Markup aufweisen. Wir empfehlen auch, sicherzustellen, dass Ihre Website-Struktur leicht zugänglich ist. Sie können unseren kostenlosen XML-Sitemap-Generator verwenden, um sicherzustellen, dass alle Ihre Produkt-URLs an Suchmaschinen gesendet werden, und unseren Robots.txt-Generator, um zu überprüfen, dass Suchcrawler nicht versehentlich von der Zugriff auf Ihre Produktseiten blockiert werden.
Melden Sie sich in Ihrem Merchant Center-Konto an und navigieren Sie zum "Produkte"-Tab. Suchen Sie nach Artikeln, die aus "Website-Crawls" stammen. Überprüfen Sie auf häufige Datenlücken, wie fehlende Versandattribute, generische Titel oder unoptimierte Beschreibungen, die die Suchintention nicht erfassen.
Produkttitel sind der wichtigste Ranking-Faktor in der organischen Einkaufssuche. Wenn Ihre Website-Crawls einfache Titel wie "Klassische Lederstiefel" ziehen, können Sie Attributregeln verwenden, um einen beschreibenderen Titel zu erstellen. Zum Beispiel können Sie eine Regel erstellen, die kombiniert: [Marke] + [Geschlecht] + [Produktname] + [Farbe] + [Größe]. Dies verwandelt einen schwachen Titel sofort in ein hochsuchbares, schlüsselwortreiches Asset.
Wenn Sie neben Ihren organischen SEO-Bemühungen auch bezahlte Einkaufskampagnen durchführen, sind benutzerdefinierte Labels für die Budgetsegmentierung unerlässlich. Sie können Regeln erstellen, um benutzerdefinierte Labels automatisch basierend auf Preispunkten oder Produktkategorien zuzuweisen. Zum Beispiel können Sie eine Regel erstellen, die besagt: "Wenn der Preis über 100 $ liegt, setzen Sie benutzerdefiniertes Label 0 auf 'Hochpreisig'". Dies ermöglicht präzise Gebotsstrategien ohne manuelle Feed-Uploads.
Google erfordert oft spezifische Attribute wie Altersgruppe, Geschlecht oder Größensystem, um Ihre Produkte in gefilterten Suchergebnissen anzuzeigen. Wenn die strukturierten Daten Ihrer Website diese Felder fehlen, können Sie Attributregeln verwenden, um Standardwerte zu setzen. Zum Beispiel können Sie, wenn eine Produktkategorie "Kinder-Schuhe" ist, eine Regel erstellen, die automatisch das Attribut "Altersgruppe" auf "Kinder" setzt.
Die Optimierung Ihrer automatisch gefundener Produkte schafft eine starke Synergie zwischen Ihrer organischen SEO und bezahlten Werbung. Wenn Ihre Produktinformationen sauber, strukturiert und schlüsselwortreich sind, kann Google den Kontext besser verstehen. Dies führt zu höheren Impressionen in kostenlosen organischen Einkaufslisten und besseren Quality Scores für Ihre bezahlten Einkaufs-Anzeigen, was letztendlich Ihren Kosten pro Klick (CPC) senkt und höhere Konversionsraten treibt.
Die Erweiterung der Attributregeln im Merchant Center auf automatisch gefundene Produkte ist ein großer Gewinn für Agilität
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